10 Tage träum wiiter

 

Während diesen 10 Tagen jagte ein Highlight das andere…

Highlight Nr. 1 – wir sind spielfähig!
Wer die Rondos von früher kennt kann kaum glauben, dass diese Aussage von uns stammt.
Doch tatsächlich war unser Repertoire per GV 2015 mit unserer Besetzung nicht mehr spielbar.
3-stimmige Lieder fürs Trompeterregister, welches noch mit zwei Mann bzw. Frau besetzt war, ging irgendwie nicht auf…Neumitglieder zu diesem Zeitpunkt keine in Aussicht... Dem einen oder anderen bereitete diese Ausgangslage schlaflose Nächte - doch wir wären nicht die Rondos, wenn wir nicht pünktlich eine Lösung hinbekämen.

Gesagt getan! An dieser Stelle ein riesengrosses Dankeschön an Manu und Jens, welche kurzerhand die Pauke bzw. die Posaune an den Nagel hängten und sich zünftig  mit dem Trompetenmundstück beschäftigten.  Hinter die Bücher setzte sich, wie könnte es anders sein; unser Allrounder und Multitalent Hübé! Lieder wurden umgeschrieben, Stimmen vereinfacht und geübt, geübt, geübt…na gut – zwei Mal geübt würde reichenJ

So standen wir dann am  23.01.2016 parat, voller Stolz auf uns selbst, um den Eschenbacher Umzug zu bestreiten.

 

Highlight Nr. 2 – Ui das xeht ja us wie äs Pischi!
In Eschenbach zeigten wir zum ersten Mal unser neues Gwändli.
Kaum aus dem Bus ausgestiegen, hörte man schon das erste Tuscheln: „Ui das xeht ja us wienes Pischi!“
YESSSS! Hey sägs doch luut, es sind nämli Pischis!!!
Diese Reaktionen hörten wir oft. Spätestens ab dem Zeitpunkt, da unser Sandmännchen Sevi, ähhhh unser Sevi die Sandmännchenfahne hin und her schwang, war allen klar, dass unser Moto „Träum wiiter“ ist und unsere Pischis dazu sehr sehr passend sind..und dazu kuuuuuuuuuschlig wie nix anderes!
Eschenbach selbst war wieder einmal mehr ein gelungener Auftakt und ein glatter Abend – hauptsächlich wegen der Rondo-Akteure selbst. Es wurden Hosen getauscht, getanzt, Happy Birthday gesungen und gratuliert (obwohl niemand Geburtstag hatte, aber ich bin sicher, diesem Roli hats gefallen).

 

Highlight Nr. 3 – super Musik am Rappi Freitag!
Die Göggel luden zum Apéro ein und gerne folgten wir dieser Einladung in individueller Verkleidung.
so rockten Pandas, Köche, Indianer, Clowns, Krankenschwestern und weitere komische Gestalten das Gögglzelt zu DJ Hübé’s Musik

 

Highlight Nr. 4 – wir sind sooooo schön geschminkt!
Am Rappi Samstag was das  Fotoshooting angesagt, um uns und unsere neuen Gwändli auf der Website präsentieren zu können. Unsere Mako auferlegte uns die Pflicht, uns zu diesem Anlass schön zu schminken. Einmal mehr stellten wir unter Beweis, dass das Wort „schön“ sehr sehr unterschiedlich aufgefasst bzw. umgesetzt werden kann… An dieser Stelle danke dem Fotografen Stefan!!


Nach dem wir um 14.00 Uhr den „Stei am zwei“ vom Stapi Zoller überreicht bekamen, starteten wir mit Gebläse und Gepolter  in die Rapperswiler Fasnachtstage..

Highlight Nr. 5 – wir sind die Nr. 1!
Als Leadgugge durften wir den Umzug Rapperswil anführen.
Naja, bei diesem Wetter wären wir wohl lieber als hinterste Gruppe gestartet und hätten uns noch den einen oder anderen Kafi im Bären gegönnt.
Als Leadgugge-Mulei durfte unser Philipp alias Zappelphilipp dann beim Monsterkonzert die Lieder anstimmen und dirigieren. Mit seinen tollen Accessoires, seiner Schminke, seiner angeschlagen Stimmer und nicht zuletzt wegen seiner unübertrefflichen Mooves, machte das Monsterkonzert allen so richtig Spass.
Ein ganz grosser Dank gebührt Tamara, welche hier als Mitglied des Guggenkomitees sehr viel Zeit Arbeit in diese gesamte Guggenauftrittsplanung gesteckt hat.

 

Highlight Nr. 6 & 7 – Zuwachs bei den Rondos!
Am Schmudo durften wir als Leadgugge bei den Wurstkranzbrüdern spielen und konnten da noch den einen oder anderen Lacher von und über Toni Brunner erhaschen.
Am Umzug selbst erhielten wir dann noch Zuwachs von 10 Klienten der Stiftung Balm, welche mit uns die Runde um den Neuhof bestritten.
Während dem Znachtessen dann die grosse Überraschung. Die allerjüngste Rondosprössin, gerade mal 10 Tage auf der Welt, besuchte uns im Räber. Na wenn das nicht unsere zukünftige Starsaxophonistin wird…
Um 00.00 Uhr dann die nächste Überraschung - zumindest für einen. Jens feierte in seinen 30igsten Geburtstag und dieser wurde selbstverständlich mit Gesang, Wunderkerzen, brennendem Tortenhut und Gratulationen begleitet.

 

Highlight Nr. 8 – Auswärtsweekend, aber bitte mit Re(h)speck(t)!
Einigermassen ausgeschlafen im WTL angekommen, ging es auch schon weiter mit der Neumitgliedertaufe. Da der Aufwand zu gross war, nur Fabio und Priska zu taufen, entschied sich das Tauf-OK dazu, den beiden ins Trompetenregister gewechselten Rondos auf diesem Wege nochmals herzlich zu danken und sie ebenfalls als Täuflinge zu behandeln.
Motto getreu in Bettwäsche gesteckt, den Nachthafen umgeschnallt und das obligate Täufling Getränk genossen, ging es dann richtig Laufenburg los.
Die Taufe ging weiter und somit auch die folgenden Aktivitäten wie der heisse Stuhl, das Vorsingen, Löösli ziehen, Schnupfen, Shöttlen und die Gute Nacht Geschichte…
In bester- und ausgelassener Stimmung trafen wir dann in Laufenburg an, wo uns wohl eine der engsten Zivilschutzunterkünfte überhaupt erwartete. Jänu, weiter gings in die Pizzeria bevor wir dann im Städtchen zwei Konzerte zum Besten gaben. Viele Zuschauer und volle Beizen, genau nach unserem Geschmack.
Die Täuflinge hatten für diesen Abend aber noch eine Aufgabe gefasst.
Passend zum Motto, musste es den Vieren gelingen, sich in einer fremden Wohnung, in ein fremdes Bett zu legen und anschliessend dann ein Selfie davon im Rondo Chat zu posten.
Der Schnellste ist der Gewinner – Gesagt getan, nach nur unglaublichen 5 Minuten surrten unsere Iphones. Zwar ohne räkelnden Mann oder Frau, dafür aus einem Kinderzimmer, grinste uns ein Rondo an!!! Die Rondos hat man eben gerne als GastJ
ääähhh Moment, nicht ganz alle. Morgens um 4 Uhr in der Dusche, man möchte freundlich sein und einem anderen Zivilschutzunterkünftler die Füsse mit einem Besen abwischen – das kommt nicht bei allen gut anJ Respekt solle man wahren…ja ja jaaaa…aus einem Basler Munde kann das aber schnell tönen wie Rehspeck und den hatten wir leider nicht mit im Gepäck.

Highlight Nr. 9 & 10 – und singen können die, ist ja der Wahnsinn
Nachdem wir uns dazu entschieden haben, unsere Fasnachtstage nicht mit dem Geissebei in Rappi beenden zu wollen, organisierte das Tourmanagement den Abschlusssamstag in Dornach.
Das erste Highlight war bereits vor „mir istiiieget“ in den Car. Denn schon wieder hatte ein Rondo Geburtstag.
Moment mal, da hab ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass wir an diesem Tag spontan einen Zuzügler mit dabei hatten. Ein „Schlossi“ der Wind bekommen hatte von unserem kurzen Geburtstags Apéro, meinte doch ernsthaft, er dürfe da mitschlürfen ohne Gegenleistung. Aber nicht mit uns!
Kurzerhand wurden ein Gwändli und seine Trompete organisiert und schon sass er im Party-Sektor C im Car. So schnell kanns  gehen.
In Dornach angekommen, wurden wir auch schon das erste Mal, bzw. das letzte Mal verschiffet..
Nach einem kleinen aber feinen Umzug hatten wir 2 Stunden freie Spielzeit. Während die einen diese Zeit nutzten  um ihr Grosi in der Region zu besuchen, rekognoszierten andere die Dornacher Beizli, um geeignete Auftrittslokalitäten ausfindig zu machen.
Das Raclettestübli versetzten wir dann gehörig in Staunen und dies nicht etwa mit unserer Playliste, sondern mit urchigen Schweizer Liedern  - gesungen!

 

10 unvergessliche und tolle Highlights, manch einer meinte sogar, das sei während  den letzten Jahren eine der schönsten Fasnacht gewesen.
Wenn auch nicht auf spielerischem Höchstniveau, dafür aber mit einem sauglatten Haufen, der wahrlich Singen kann..

Noch heute wird dem einen oder anderen der Refrain von Tante Klara-Ahoi Zwezwänzg oder Annäbäbeli nachgehen.



Scheeeeeeeeeeeen isch’s xi und mir freuet eus ufs nächschte Jahr, wemmer wieder 10 Täg lang chönnd träumä