Probeweekend Weid-Hof, Oberhelfenschwil

25. + 26.01.2014
 

Lang wars her, seid wir den letzten Anlass auf dem Weid-Hof feiern durften. Entsprechend überrascht waren dann auch die meisten über den spektakulären Ausbau und – mit ziemlicher Sicherheit – am meisten Freude konnte man dem automatischen Bier- und Most-Lift entgegenbringen (also eigentlich ein Getränkelift, doch die meisten Fahrten gingen für Most und Bier drauf).


Dann wollen wir beginnen:

Überaus pünktlich trafen die letzten Rondos um 13:45 Uhr bereits auf dem Weidhof ein. Wie des Mulei’s Wunsch, wurde dann eine Viertelstunde lang eingespielt, damit um 14.00 Uhr dann die Probe losgehen konnte. Das liebe Schlagregister hat gar nicht mitbekommen, dass nun alle auf dem Weidhof am üben sind, da sie bereits seit elf Uhr am Morgen mit pausenlosem Proben beschäftigt waren. Um 16.00 Uhr gab es dann ein Kaffe-Créme und eine zehnminütige Pau……..

BLÖDZINN…. Jetzt erzähl ich mal: Auf meinem Weg zu Alex und Fritz und der ganzen wilden Bande, machte ich eine sehr amüsanten Halt auf dem Ricken um mich dort aufgrund der langen Reise gemütlich verpflegen zu lassen. An Bord mein Sax, ein paar Dannemann Stümpli und Jens mit Sack und Pack und Posaune. Nun gut, kaum möglich, aber wir haben uns dann erstmal in der Adresse geirrt und wurden nach telefonischer Rücksprache professionell weitergeleitet: „Jo muesch äfach eis Huus wiiter und döt stönd mir ufm Balkon“. Recht hat er. Vier freundliche Herren begrüssten uns überschwänglich und wir (Jens und ich) wurden liebevoll mit Gulasch und Bier gefüttert. Also ich habe nur Wasser getrunken, da ich ja der Fahrer war und schon froh sein konnte, dass ich bei der feinen Gesellschaft am Tisch essen durfte und nicht im Auto warten musste. Das Gulasch wie auch die danach gereichten Mandel- und Zwätschggegifpel schmeckten mir sehr gut. Klingt doch alles sehr gemütlich oder? Kein Wunder schafften es diese lieben sechs (inkl. mir) nicht pünktlich auf die Hüttn. Alles halb so schlimm. Es machte bei unserer Ankunft noch kein Schwein auch nur annähernd ernstzunehmende Anstalten, in den nächsten Minuten mit der Probe zu beginnen.

 

Hut ab deshalb unserem Schlagregister (gut die habens auch nötig), die waren tatsächlich bereits am Vormittag mit üben beschäftigt. Das Resultat stellt allerdings die Effizienz der Proben in Frage. Wir Bläser blasten dann auch mal noch in unsere Huupen und ich dachte die ganze Probe, was für eine unglaubliche Geduld der liebe Rotscher doch aufbrachte. Ich hätte diesem unkoordinierten Haufen schon lange den Rücken zu gekehrt um mich an der Bar auszuweinen. Trotz allem: Es klang super und dem konnte auch – nachdem die Gesamtproben begannen - unser Schlag nichts anhaben!

 

Alle freuten sich nun auf das angekündigte Nachtessen: Raclette und Tischgrill. Absolut genau das richtige um den gemütlichen Teil des Abends einzuläuten. Was gemütlicher Teil? Nach dem Nachtessen wird nochmals geprobt. Mein Gott, hätte ich bloss das Programm mal genau angeschaut. Ich versuchte nun so viel zu essen wie nur ging, damit es mir dermassen schlecht werden sollte und ich in diesem Zustand unmöglich spielen könne. Es gelang mir nicht und ich krümmte mich bei den ersten Tönen. Nachdem dann die ersten Krämpfe überstanden waren, machte es dann doch Spass, weil wir einfach geil gespielt haben.

 

So, nun aber wirklich; der gemütliche Teil. Mmmhhh, gemütlich ist das richtige Wort. Obwohl es schon den einen oder die andere gab, die den Bierlift einmal zu oft benutzten, war es vor allem ein geselliger, musikalischer, badender, trinkender, diskutierender, singender Abend. Was heisst Abend; Nacht wäre angebrachter. Oder für eine Handvoll Rondos auch Morgen. (Wehe die jungen Väter werden mal wieder losgelassen.)

Sonntag, wie meistens: Schlimm. Aber grundsätzlich half das wiederum wunderbare Zmorgebuffet über den sich ankündenden Kater  hinweg und zum Erstaunen einiger, wurde sogar der Bierlift wieder in Betrieb genommen.

Pünktlich zum Start des mittlerweile bereits legen……..dären Match von unserem Super-Stan gegen Nadal, starteten auch wir mit dem musizieren. Der grosse Fernseher auf dem wir das Match mit verfolgten, war wesentlich daran beteiligt, dass wir die neuen Stücke auswendig spielten. Nachdem Stan den Titel im Sack hatte, fragten wir uns, was wir denn jetzt noch üben sollten. Man einigte sich dann auf zusammenpacken, aufräumen, abrechnen und gehen. Gesagt getan.

 

Ein wunderbares Weekend. Macht Lust auf mehr.

Vielen Dank dem lieben Weid-Hof für Eure Gastfreundschaft.

@ Schlagregister: Selbstverständlich seid ihr nicht so schlecht wie ihr hier weg kommt. :-)